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Judith Holofernes: Nichtstun hat mich gerettet

Der Musikerin Judith Holofernes hat nach dem Ende der Popband Wir sind Helden das Nichtstun aus der Krise geholfen. "Am Ende habe ich es geschafft, vier Stunden auf dem Sofa zu liegen und vor mich hinzugucken", sagte die 40-Jährige. "Am Ende dieser Sessions war ich beseelt, selbst das Lichtspiel der Bäume an der Wand konnte mich entzücken." Sie sei auf wichtige Einsichten gestoßen: "Freude, die nicht sofort wieder wegging, ein Gefühl von Frieden". Das Ende von Wir sind Helden im Jahr 2012 sei für sie "eine echte Lebenskrise" gewesen.